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Ambulante Angebote

Ambulante Angebote

Es ist kaum möglich, allgemein über ‚die ambulanten Hilfen‘ zu sprechen, da die Ansätze, Herausforderungen und Methoden sehr heterogen sind. Jedoch lassen sich zwei Aspekte herausarbeiten, die wir als einschlägig beachten:

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Individualpädagogik

Individualpädagogische Angebote

Die Gesetzliche Grundlagen: §§ 27 ff, insbesondere §§ 34, 35, 35a SGB VIII

Die Angebote der individualpädagogischen Projektstellen sind unterschiedlich ausgerichtet. In der Regel handelt es sich um eine stationäre Hilfeform, die im Lebensumfeld der Betreuungsperson stattfindet. Es ist eine exklusive Betreuung, die sich über einen längeren Zeitraum erstreckt. In einigen Fällen kann die Betreuung auch kurzzeitiger sein, wenn in einem Clearing durch eine Fachkraft in engem Kontakt geprüft werden soll, was das Kind bzw. der Jugendliche in der längerfristigen Perspektive zu seiner Entwicklung braucht. Wir prüfen, welche Hilfeart den aktuellen Problemstellungen gerecht werden kann, um zu verhindern, dass der Mandant langfristig von Exklusionsprozessen bedroht wird.

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Gruppenangebote

Kurzbeschreibung des Einzelangebotes

Angebotsart mit gesetzlicher Grundlage

Angebotsart: Heimgruppe (HG)

Betreuungsform: 24 h –Betreuung an 365 Tagen im Jahr

Gesetzliche Grundlage: Die gesetzlichen Grundlagen unserer Arbeit definieren sich über den § 27 SGB VIII in Verbindung mit § 34 SGB VIII (Heimerziehung oder sonstige betreute Wohnform), weiterhin über dem § 41 SGB VIII (Hilfen für junge Volljährige) in Verbindung mit § 34 SGB VIII, weiterhin über den § 35a SGB VIII (Eingliederungshilfen für seelisch behinderte Kinder) in Verbindung mit § 34 SGB VIII und § 41 SGB VIII.

 

Standort des Angebotes

Kontaktdaten Fuchsbau
Wohngruppe Fuchsbau
Chaussee 21
16833 Tarmow

Tel.: 033932 60 55 38
Fax.: 033932 61 83 57
Mobil 1: 0173 645 17 41 (Ludger de Wendt)
Mobil 2: 0173 613 81 91(Martin Bunk)
email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Der Ort Tarmow

Tarmow ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Fehrbellin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg. Tarmow liegt am Rande des Ländchens Bellin südlich des Rhinluchs. Am westlichen Ortsrand führt die Landesstraße L 16 vorbei; einen Kilometer westlich verläuft die A 24. Als in den 1970er Jahren die A 24 von Berlin nach Hamburg gebaut wurde, holten die Baufirmen Sand für die Trasse aus dem Luchgebiet. Als sich die Sandgruben mit Grundwasser füllten, entstand der Tarmower Badesee. Die Einwohnerzahl liegt bei ca. 300 Einwohnern.

Infrastruktur

Schulen:

Grundschule Fehrbellin; Entfernung: 4,2 km /  Busfahrtdauer ca. 5 min
diverse Grundschulen in Neuruppin; Entfernung ca. 20 km /  Busfahrtdauer ca. 25 min
Oberschule Fehrbellin; Entfernung: 4,8 km /  Busfahrtdauer 6 min
Fontane-Oberschule Neuruppin; Entfernung: 19,8 km /  Busfahrtdauer 22 min
Puschkin-Oberschule Neuruppin; Entfernung: 21,2 km /  Busfahrtdauer 24 min
Montessouri-Schule Neuruppin; Entfernung 22 km /  Busfahrtdauer: 23 min
Schinkel-Gymnasium Neuruppin; Entfernung: 19,9 km /  Busfahrtdauer 25 min
Evangelisches Gymnasium Neuruppin; Entfernung: 22 km /  Busfahrtdauer 26 min
Pestalozzi Förderschule Neuruppin; Entfernung: 21,2 km /  Busfahrtdauer 24 min
Oberstufenzentrum Neuruppin; Entfernung: 18,5 km /  Busfahrtdauer 23 min
AGUS Neuruppin; Entfernung; 18,5 km /  Busfahrtdauer 23 min
Oberschule Kremmen; Entfernung; 17,5 km /  Busfahrtdauer 16 min

Berufliche Ausbildungsmöglichkeiten

Durch unser komplexes Netzwerk können wir den uns anvertrauten Mandanten ein großes Spektrum an Praktika-Angeboten, EQ-Maßnahmen, Ausbildungsmöglichkeiten, etc. offerieren.

  • Fehrbellin
    Besonderheiten der Gemeinde Fehrbellin:
    • vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten im landwirtschaftlichen Bereich
    • differenzierte Ausbildungsangebote im handwerklichen Bereich
  • Neuruppin
    • Neuruppin als Kreisstadt mit umfassendem Angebot an Ausbildungsbetrieben und Ausbildungsberufen
    • verschiedene Bildungsträger bieten geförderte Ausbildungslehrgänge an

 

Leistungsbereich (Sozialraum)

Die Einrichtung befindet sich im Landkreis OPR. Anfragen können aus dem gesamten Bundesgebiet erfolgen.

Kapazität/Gesamtplatzzahl

Gesamtplatz-Anzahl: 8 Plätze

Die jungen Menschen werden altergemischt und koedukativ in der Gruppe betreut. Es handelt sich also um Kinder und Jugendliche beider Geschlechter im Sinne des § 7 KJHG.

Ziel- und Altersgruppe

Zielgruppe:

Kindern und Jugendlichen, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr im elterlichen Haushalt leben können, Waisen, Halbwaisen und Kindern in Vormundschaft und aus anderen Einrichtungen bieten wir beständiges Wohnen in einer Gemeinschaft, die geprägt ist durch Verlässlichkeit, Vertrauen und Sicherheit.

Im Sinne eines integrativen Angebots bieten wir Plätze für Kinder und Jugendliche mit Integrationsbedarf gemäß 35a SGB VIII an. Entsprechend gliedert sich die Beschreibung in zwei Zielgruppen:

  • Mandanten mit 35a-Diagnostik - Integrationsbedarf
  • Mandanten mit einem Bedarf gemäß § 34/41 SGB VIII ohne Integrationsbedarf.

 

Mandanten mit 35a-Diagnostik

Die Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII ist eingebunden in eine Schnittmenge zu weiteren HZE-Angeboten. Sie ersetzt andere Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe nicht, sondern ergänzt diese als eigenständiges Angebot. Die psychische/psychiatrische Störung der Mandanten liegt bei dieser Hilfe im Fokus. Die definierte Störung begründet eine besondere Versorgungslage und eine Einbindung in die jeweiligen Leistungsangebote vor Ort, wie Psychiatrien, dem Gesundheitsamt u.a. Institutionen.

Wir entwickeln entlang der jeweiligen Störungsbilder angemessene Interventionen und fügen diese im Rahmen von kleinen Trainingseinheiten in die alltägliche Betreuungsarbeit ein. Dem jeweiligen therapeutischen Notwendigkeiten widmen sich unsere Therapeuten; deren Arbeit wird ausgerichtet am jeweiligen Hilfebedarf und individuell abgestimmt.

Wir können durch unser sozialpädagogischen und therapeutischen Angebot Mandanten u.a. mit  folgenden Störungsbildern gemäß ICD 10 in unserer Einrichtung aufnehmen

  • F0 organische und symptomatische psychische Störungen
  • F1 psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen
  • F3 affektive Störungen
  • F4 neurotische Belastungs- und somatoforme Störungen
  • F5 Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen
  • F6 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
  • F8 Entwicklungsstörungen
  • F9 Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in Kindheit und Jugend

Konkrete Diagnosen und Verhaltensauffälligkeiten, auf die wir professionell reagieren können, sind u.a.:

  • ADHS
  • Asperger Autismus
  • Fetal-Alkohol-Syndrom
  • Schulverweigerung
  • Aggressives Verhalten

 

Mandanten ohne 35a-Diagnostik, geknüpft an folgende Falllagen

  • Kindeswohlgefährdung (im Bedarfsfall können wir kurzfristig eine Aufnahme realisieren)
  • Schulverweigerung
  • Delinquenz (bei Bedarf kann zusätzlich ein Anti-Delinquenz-Modul gewählt werden)
  • Aggressive und gewaltbereite Kinder und Jugendliche (bei Bedarf kann zusätzlich ein AAT-Modul gewählt werden)
  • Obdachlose, verwahrloste Kinder und Jugendliche
  • Jugendliche mit Schwierigkeiten in der beruflichen Integration
  • Kinder und Jugendliche mit Missbrauchserfahrungen

 

Alter der Zielgruppe:

  • ab 4 Jahren
  • bis 18 Jahre
    • Aufnahmen können im Ausnahmefall bis  zum 18. Lebensjahr erfolgen, wenn der Mandant eine entsprechende Bereitschaft zur Mitarbeit signalisiert
  • In Ausnahmefällen können Mandanten bis zum 27. Lebensjahr in der Einrichtung verbleiben. Grundlage dafür ist:
    • eine Kostenübernahme durch den zuständigen örtlichen Träger
    • eine längere vorherige Unterbringung in der Einrichtung
    • eine deutliche Bereitschaft zur weiteren Mitarbeit

 

Beschreibung der räumlichen Gegebenheiten

  • Gebäude:
    • Ehemaliger Landgasthof mit großem Saal und Bewirtungsraum
  • Grundstück:
    • ca. 2000 qm großes Grundstück
  • Untere Etage
    • Bewirtungsraum
    • Lehrküche
    • Saal / Sporthalle
    • Kleinkunstbühne
    • Büro-Einheit / Therapiezimmer
  • Obere Etage
    • Bewohner-Zimmer
    • Badezimmer
    • Betreuer-Schlafzimmer

 

Ausschlusskriterien

  • fehlende Bereitschaft zur Mitarbeit
  • sexuell motivierte Straftaten
  • manifeste Drogen- oder Alkoholabhängigkeit (wir unterstützen vorab bei der Suche nach geeigneten Entzugskliniken)
  • manifeste psychotische Zustände
  • akute Suizidgefährdung (wir unterstützen vorab bei der Integration in eine Fachklinik)

 

Methoden und Instrumente der Leistungserbringung

Wir sind der Überzeugung, dass eine theoretische Fundierung und einheitliche Vorgehenssystematik wesentliche Grundvoraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung sozialpädagogischer Zielstellungen darstellen.

Der Hilfeverlauf ist dementsprechend untergliedert in die Schritte:

  • Beschreibung des Problems
  • Hypothesenkonstruktion
  • Zielstellung
  • Handlungsplan und Umsetzung
  • Evaluation

 

Für eine den Standards der Sozialen Arbeit genügende Umsetzung der Aufträge aus den Hilfeplanungen berücksichtigen wir  u.a. folgende Konzepte, Methoden und Maßnahmen:

  • Systemischer Ansatz
  • Beobachtung 2. Ordnung
  • Lebensweltorientierung
  • Erlebnispädagogik
  • Sport- und Motopädagogische Projekte
  • Hauswirtschafstätigkeit
  • Lehrküche
  • Suchtarbeit
  • Straftataufarbeitung
  • Soziale Gruppenarbeit, u.a. zu den Themen:
    • Lerngruppe School-Skills (Standard-Leistung)
    • Anti-Aggressionstratining AAT (als Modul zubuchbar)
    • De-Eskalationstraining (als Modul zubuchbar)
    • Knigge-Seminare, spezifiziert für Kinder- und Jugendthemen
  • Vermittlung handwerklicher Grundkenntnisse
  • Trauerarbeit (Aufarbeitung der individuellen Karriere vor dem Hintergrund der ‚Betreffbarkeit‘)
  • Vermittlung von Stellen für die Ableistung gemeinnütziger Arbeitsstunden

 

Um den Mandanten gesellschaftliche Partizipationsmöglichkeiten zu bieten, haben wir in den  Landkreisen OPR und OHV folgende Sport-Angebote entwickelt; diese Angebote stehen den Bewohnern des Fuchsbaus selbstverständlich zur Verfügung

  • American Football-Club und Projekte
  • Box-Verein
  • Moto-Cross-Projekte
  • Kampfsport-Club
  • Kinder-Fußball-Gruppe
  • Ballsportschule

 

Die Schwerpunkte der Einrichtung Fuchsbau

Unsere Lehrküche

Das Objekt wurde viele Jahre als Landgaststätte genutzt. Entsprechend steht uns eine professionell  ausgestattet und den strengen Richtlinien des Gaststättengewerbe entsprechende Lehrküche zur Verfügung. Speziell ausgebildete Mitarbeiter vermitteln Grundlagen zu Ernährung, Hauswirtschaft, Organisation von Arbeitsabläufen, usw. Für Mandanten, die nicht in berufsvorbereitende Maßnahmen, Praktika, EQ-Maßnahmen, u.ä. vermittelt werden können, besteht die Möglichkeit sich langfristig und intensiv in die entsprechenden Berufsbilder wie Beikoch, einzuarbeiten.

 

Unsere Sportpädagogischen Projekte

Sportler werden von der Wirtschaft ökonomisch als hochrelevant gesehen und der Bedarf an professionellem Nachwuchs wächst stetig. Und so sehen wir im Sport Erwerbschancen resp. Versorgungschancen insbesondere für die Mandanten, deren Fokus eher auf körperlicher Aktivität denn auf schulischer Bildung liegt.

Viele unserer Mitarbeiter waren semi-professionelle Sportler und haben Trainer-Lizenzen zu unterschiedlichen Sportarten. Zudem sind wir eingebunden in ein Partner-Netzwerk mit professionellen Trainern, Athletic-Coaches, Physiotherapeuten und Sportwissenschaftlern. Die uns anvertrauten Mandanten können sich so die Chance erarbeiten in den professionellen Sportbereich beruflich integriert zu werden. Zudem bietet der Sport neben einer Karriere als aktiver Sportler vielfältige andere berufliche Möglichkeiten, die von der Sozialen Arbeit bisher kaum in Betracht gezogen werden. Vor dem Hintergrund unseres großen Partnernetzwerkes können wir mit den Mandanten unserer Einrichtung eine Karriere im System des Sports vorbereiten.

 

Psychologische/Therapeutische Leistungen

Um dem Bedarf insbesondere der Mandanten mit 35a-Diagnostik gerecht zu werden, arbeiten in unserem Team Therapeuten, die professionelle Antworten auf die besonderen Herausforderungen  im Kontext der Intensivpädagogischen Arbeit geben können.

  • Therapeutische Leistungen in der Einrichtung werden von Mitarbeitern mit folgenden Qualifikationen abgedeckt:
    • Psychologische Psychotherapeuten
    • Psychologen
    • Systemische Therapeuten
  • Insbesondere für die Mandanten mit 35-a-Diagnostiken werden, soweit möglich, die therapeutischen Leistungen über unsere eigenen Mitarbeiter abgedeckt. Je nach Bedarf finden im Einzelnen folgende Leistungen Anwendung:
    • Diagnostiken
    • Einzelgespräche
    • Gruppengespräche
    • therapeutisch begleitete Eltern/Kind-Gespräche
  • Beratung, Begleitung bei der Suche nach geeigneter psychotherapeutischer/psychiatrischer Versorgung (KJPP, SPZ, niedergelassene Therapeuten,…)

 

Beschreibungen von Zusatzleistungen

Folgende Zusatzleistungen bieten wir an und können im Bedarfsfall erbracht werden. Diese Zusatzleistungen sind nicht über den Tagessatz des Grundangebotes abgedeckt.

  • Anti-Aggressions-Training
  • De-Eskalations-Training
  • Anti-Delinquenz-Training
  • Elterncoaching
  • Therapeutische Leistungen, wie Familientherapie,
  • Nachhilfe

 

Elternarbeit im stationären Kontext

Bekanntlich gehört in den Methodenkanon der stationären Unterbringung explizite Elternarbeit. Das zentrale Ziel ist es, die Zeit der Unterbringung so kurz wie möglich, aber auch so lang wie erforderlich  zu halten. Man weiß heute, dass das Verhalten gefährdeter Kinder und Jugendliche (wie auch das von alltäglich lebenden Menschen) immer in einem sozialen Zusammenhang generiert wird, also grundsätzlich sozial kontextualisiert ist.

Ohne Frage ist demzufolge das, was man ‚Elternarbeit‘ nennt, eminent wichtig. Wir benutzen allerdings nicht gern dieses Wort, weil es Arbeit mit Eltern so impliziert, als ob wir sie durchführen, steuern, veranlassen würden. Lieber ist uns der Ausdruck (und logischer in Bezug auf unseren Namen ‚Communio‘) Zusammenarbeit mit Eltern, die ja auch mit uns arbeiten, uns verändern, zum Beispiel so, dass bloße Routinen nicht funktionieren. Diesen Umständen versuchen wir in unserer eigenen Reflexionsarbeit gerecht zu werden.

Der Ablauf der Zusammenarbeit mit den Eltern verläuft in etwa so:

Zu Beginn besuchen wir die Eltern in ihrem jeweiligen Lebenskontext (meistens im Haushalt, mitunter aber auch dort, wo sie vielleicht selbst untergebracht sind). Wesentlich geht es darum, weitere Informationen über den familiären Hintergrund des Kindes, des Jugendlichen zu gewinnen, aber auch darum, den Eltern zu verdeutlich, dass sie nicht aus dem Lebensspiel ihrer Kinder herausgenommen werden. Die jeweiligen Familien sind relevant für unsere Mandanten, die nicht selten durch die Unterbringung traumatisiert sind.

Darüber hinaus bieten wir einmal im Monat eine ‚Elterngruppe‘ an. Einerseits soll so etwas wie eine Solidargemeinschaft zwischen den Eltern selbst, aber auch mit uns angeregt werden. Andererseits findet mindestens einmal ein Gespräch mit den Eltern und bestimmten Kinder statt, das natürlich auch ein Gespräch der Eltern mit uns ist. Thematisch steht nun im Vordergrund, die aktuelle Lage des Mandanten zu erörtern und Perspektiven zur Inklusion aufzuweisen. Der Bezugsbetreuer ist an diesen Gesprächen beteiligt.

Sollte sich ergeben, dass eine Zusammenarbeit mit den Eltern nicht möglich ist, muss diese Entwicklung im Hilfeplan sehr genau dokumentiert und diskutiert werden. Die Ergebnisse sind in der weiteren Hilfegestaltung zu berücksichtigen. Aber das ist ja selbstverständlich.

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Flyer: HIER

 
Antiaggressionstraining

Der Ansatz des Communio-AAT’s

Die Ausgestaltung des Anti-Aggressions-Trainings orientiert sich am Communio-Ansatz. Wir verstehen Gewalt als soziale Handlung, also als kommunikatives Ereignis, dem dann soziale Bedeutung im Nachgang zugeschrieben wird. Ob etwas an und für sich Gewalt darstellt, lässt sich nur sozial beschreiben. Das Phänomen jugendlicher Gewalt hakt dabei ein, in das Problem der Fragmentierung der Persönlichkeit, des eigenen Ichs, in einer funktional differenzierten Gesellschaft. Jugendliche werden nicht mehr schichtintern betreut, familiäre Relevanzen reduzieren sich. Die Jugendlichen werden mit einer reduzierten sozialen Attraktivität konfrontiert, die einerseits eine Folge des Aussetzens der schichtinternen, oder familiären Relevanzmarkierung ist. Andererseits stehen den gewaltbereiten Jugendlichen nicht ausreichende soziale Kompetenzen zur Verfügung, um den aktuellen sozialen Erwartungen zu entsprechen. Die Jugendlichen finden sich fortlaufend in Überforderungssituationen wieder, in denen das Umschalten auf Gewalt als Lösung produziert wird. Gewalt ist also die Lösung auf das aktuelle Problem der „Sprachlosigkeit“ – unterkomplexe soziale Möglichkeiten werden ersetzt, durch den Zugriff auf Gewalt.

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Therapeutische Angebote

Inhalt folgt in Kürze...

 
Methoden und Maßnahmen

Wir sind der Überzeugung, dass eine theoretische Fundierung und einheitliche Vorgehenssystematik wesentliche Grundvoraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung sozialpädagogischer Zielstellungen darstellen.

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„Den Gebrauch der Kräfte, die man hat, ist man denen schuldig, die sie nicht haben.“ — Carl Schurz

Tel.: 033932 60 7 13, Fax: 033932 60 7 15, Mobil: 0173 645 1741

Postadresse: Dorfstr. 33, 16833 Stöffin