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Differenzierung des pädagogischen Leitbildes

Der wichtigste Punkt unserer Überlegungen ist, dass wir strikt unterscheiden zwischen psychischen und sozialen Systemen. Die Gründe für diese Entscheidung sind vielfältig und sehr komplex, aber eine der Konsequenzen ist die, dass Menschen nicht direkt Menschen begegnen können. Uns steht in unserer Arbeit nicht DER Mensch als solcher gegenüber, den noch nie jemand gesehen hat, damit auch nicht DER Jugendliche, DER Mitarbeiter, DIE Chefin, DIE Hausmeisterin, sondern einfach: multiple, an Fett, an Knochen, an Neuronen geknüpfte Komplexe, denen man Namen gegeben hat, damit man sie rufen kann.

Man kann so umstellen von einer ontologischen Definition auf das Theoriestück der sozialen Adresse, damit auch auf der spezifischeren Kommunikation und spezifischer (nicht mehr nur alltäglich beobachteter) Strukturen und Prozesse. Die steile These ist, dass unsere Arbeit in einem Konventionalismus hängen bliebe, wenn sie nicht von solchen Theorie-Registern Kenntnis nähme. Unsere Praxis würde unterkomplex ablaufen: als Wiederholung von Wiederholungen, die sich nur dann nicht wiederholen, wenn entsprechende Gesetze und Vorschriften geändert würden, Änderungen, die sich aber selbst wiederholen.

So verstehen wir die Mandanten, unsere Zielgruppe, als Ansatzpunkte für Rollenzuweisungen.

Die Mandanten selber sind aber eben nicht ‚Rollen‘- jedoch offeriert soziale Skript des Gewalttäters Vorschriften, von denen abzuweichen im vorliegenden Fall sogar der Rolle entspräche. Daraus folgt, dass die Analyse der Rolle des Jugendlichen ein deutliches Merkmal unserer Arbeit zu sein hat, aber auch in Form eines Manuals der Rollenarbeit methodische Imposanz gewinnt. Wir beziehen unsere Arbeit demgemäß auf Rollenfragmente und Rollenattribute.

Unsere Arbeit ist die eines Umwelttechnikers, der die Umwelt so stellt, dass die Klientel sukzessive mehr Chancen zur Chance der Inklusion zur Verfügung stehen.

  • Differenzierung des pädagogischen Zielsetzung
  • Reduktion von Gewaltstraftaten
  • Verneidung von Rückfällen bzgl. Körperverletzungen
  • Erarbeiten eines alternativen Rollenprofils und Adressenformats

Methodische Grundlagen z.B.

  • Systemische und systemtheoretisch orientierte Ansätze
  • Beobachtung 2. Ordnung
  • Reziproke Assistenzleistungen
  • Ansätze der Theorie der Sozialen Adresse
  • Kommunikationstraining
  • Verhaltenstherapeutische Elemente
 

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