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Selbstverständnis

Selbstverständnis des Trägers

Die vielfältigen Angebote unseres Trägers machen es schwer, ein generelles Selbstverständnis zu generieren. Wir halten es jedoch für ausgesprochen wichtig, dass unsere Mitarbeiter danach streben, die Problemstellungen gemeinsam mit der Familie oder dem Kind/Jugendlichen und dem Jugendamt zu lösen und eine Herausnahme, bzw. stationäre Unterbringung zu vermeiden.

Lässt sich eine stationäre Unterbringung nicht vermeiden, weil die Kinder und Jugendlichen aus verschiedenen Gründen nicht mehr im bisherigen Familien- oder Betreuungssettig verbleiben können, bieten wir eine temporärere oder längerfristige Heimstatt.

Wir setzen dabei auf Hilfe zur Selbsthilfe und versuchen uns so schnell wie möglich wieder überflüssig zu machen.

Unsere Arbeit zielt darauf ab, die uns anvertrauten jungen Menschen hinsichtlich eines inklusiven Lebens in der sozialen Gemeinschaft zu unterstützen. Moralische Ansprüche, vorgefertigte Weltbilder und Expertentum gehören ausdrücklich nicht zum Selbstverständnis des Communio Trägerverbundes. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, orientieren wir unsere Arbeit an aktuellen wissenschaftlichen und sozialpädagogischen Erkenntnissen.

Wir verstehen die Kinder und Jugendlichen als Mandanten (Auftraggeber) und nicht als Klienten (Schuldner). So richten wir unsere Arbeit entlang des Profils der uns anvertrauten Kinder, Jugendlichen und deren Familien aus und arbeiten gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren daran möglichst viele Chancen zur gesellschaftlichen  Inklusion zu schaffen.

So gehört zu unserem Selbstverständnis auch, dass in unseren stationären Einrichtungen Elternarbeit ein obligatorischer Anspruch ist und diese Elternarbeit von speziell ausgebildetem Personal durchgeführt wird (Familentherapeuten, Mediatoren, etc.).

Pädagogische Zielsetzung

Die genuine Zielsetzung unserer Arbeit sehen wir darin, Chancen zur Chance zur
(Re-)Inklusion zu schaffen. Die jeweilige auf den Einzelfall bezogene Zielsetzung orientiert sich an den Hilfeplanzielen.

Pädagogische Ausrichtung:

Communio-Konzept und Lebensweltorientierung

  1. Die zentralen Konzepte unserer Arbeit sind unsere Communio-Konzepte, die wir fortlaufend entlang der Erkenntnisse aus unserer Berufs-Praxis und wissenschaftlicher Reflexion fortentwickeln. Diese beziehen sich auf die fundamentale Bedeutung sozialer Prozesse bei der Inklusion der uns anvertrauten, jungen Menschen.
    Entlang systemischer und sozialpädagogischer Überlegungen analysieren wir, auf welcher Ebene Exklusions-Prozesse (Gesellschaft, Organisation, Interaktion) laufen und leiten daraus ein individuelles Hilfe-Konzept ab.
  2. Lebensweltorientierung als ein genuin auf die Jugendhilfe ausgerichtetes Konzept. Dabei ist für uns die Sozialraumorientierung ein Kernthema unserer konzeptionellen Ausrichtung.
    Wir orientieren uns an den Lebensentwürfen und Wirklichkeitskonstruktionen der Kinder, Jugendlichen und deren Familien und erarbeiten entlang dieses Verständnisses gemeinsam Ansätze, um die aktuellen Herausforderungen gemeinsam zu lösen.

Unsere (Arbeits-)Konzepte werden kontinuierlich neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Entwicklungen angepasst. Der Beirat unterstützt dabei unsere Konzept- und Methodenentwicklung.

Ausgehend von unserer Grundhaltung entwickeln wir unser Verständnis zu

  • Wertorientierung
  • Inklusionsorientierung
  • Betreffbarkeit (verstanden vor dem Hintergrund negativer biographischer Einschnitte und darauffolgender psychischer Betroffenheit, wie auch der Beschädigung sozialer Adressen)
  • und Konzilianz (als entgegenkommende Haltung im Communio Trägerverbund, die sich auch in einer eher heterarchischen Organisationsstruktur widerspiegelt) weiter

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